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Akzeptanz von Assistenzhunden stärken

Frau Julia Stanke und die Beauftragte Claudia Middendorf mit dem Assistenzhund

Landesbehinderten- und -patientenbeauftragte macht sich für die Akzeptanz von Assistenzhunden stark

Die Landesbehinderten- und -patientenbeauftragte Claudia Middendorf setzt sich gemeinsam mit dem Verein Assistenzhunde NRW e. V. für eine stärkere Akzeptanz von Assistenzhunden im öffentlichen Leben ein. Dazu traf sie sich mit der 1. Vorsitzenden von Assistenzhunde NRW e. V., Frau Julia Standke zu einem Gespräch in Düsseldorf. Ein Thema war der Anschluss an die Kampagne "Assistenzhunde Willkommen" der Pfotenpiloten, einer gemeinnützigen Organisation, die sich für eine bessere Zukunft rund um das Thema Assistenzhunde stark macht.

Für viele Menschen sind Assistenzhunde lebensnotwendige Begleiter. Sie sind mehr als das Familienmitglied, das viele Menschen schätzen, denn sie können auch medizinische oder partizipatorische Hilfsmittel sein. Um diese wichtige Funktion bekannter zu machen, setzt sich die Landesbehinderten- und -patientenbeauftragte Claudia Middendorf für eine Akzeptanz von Assistenzhunden ein.

Noch immer wird Menschen in Begleitung von Assistenzhunden nicht selten der Zutritt zu vielen Gebäuden verwehrt. Obwohl aber in medizinischen Einrichtungen, Behörden oder Geschäften des täglichen Bedarfs üblicherweise ein Hundeverbot herrscht, dürfen Menschen mit speziellen Bedarfen ihre Assistenzhunde mit hineinnehmen. Das liegt darin begründet, dass sie auch dort – oder gerade dort – die Unterstützung von ihren Assistenzhunden benötigen.

Assistenzhunde werden speziell dazu ausgebildet, Menschen mit Behinderungen durch ihre Hilfe bei der Bewältigung ihres Alltags zu unterstützen. Sie werden individuell für einen bestimmten Menschen ausgebildet und dürfen nicht mit Therapiehunden verwechselt werden, die eine andere wichtige Funktion erfüllen. Während Therapiehunde beispielsweise im Rahmen einer Ergotherapie eingesetzt werden, begleiten Assistenzhunde ihren Menschen 24 Stunden am Tag und haben eine speziell auf die Behinderung des Menschen zugeschnittene Ausbildung. Bei Assistenzhunden handelt es sich zum Beispiel um Blindenführhunde, Diabetikerwarnhunde oder Demenz-Assistenzhunde.

Um auf die Wichtigkeit und die Notwendigkeit der Akzeptanz von Assistenzhunden aufmerksam zu machen, unterstützt die Landesbehinderten- und -patientenbeauftragte die Kampagne „Assistenzhund Willkommen“ der Pfotenpiloten.

Weitere Informationen zu der Kampagne können Sie hier abrufen: https://www.pfotenpiloten.org/zutrittskampagne/