Claudia Middendorf im Büro
30.03.2022

Der Mensch steht im Mittelpunkt: Landesbehinderten- und -patientenbeauftragte stellt ihren Bericht zur 17. Legislaturperiode vor

Rückblick auf die viereinhalbjährige Amtszeit von Claudia Middendorf

Am Ende der 17. Legislaturperiode blickt die Landesbehinderten- und -patientenbeauftragte auf die Arbeit der vergangenen viereinhalb Jahre zurück und stellt ihren Bericht der Öffentlichkeit vor. Darin gibt sie einen Überblick über die Themenschwerpunkte ihrer Amtszeit, die erreichten Ziele sowie einen Ausblick auf Zielsetzungen, die für Menschen mit Behinderungen sowie für Patientinnen und Patienten auch weiterhin wichtig bleiben werden.

Düsseldorf – Mit dem Ende der aktuellen Legislaturperiode endet vorläufig auch die Berufung von Claudia Middendorf als Beauftragte der Landesregierung für Menschen mit Behinderung sowie für Patientinnen und Patienten in Nordrhein-Westfalen. Nach der Landtagswahl wird sie das Amt zunächst kommissarisch weiterführen, bis sie oder eine Nachfolgerin bzw. ein Nachfolger für das Amt seitens der neuen Landesregierung eingesetzt wird.In ihrem schriftlichen Bericht zur 17. Legislaturperiode stellt sie nun die Ergebnisse ihrer Arbeit der vergangenen viereinhalb Jahre der Öffentlichkeit vor.

 

Dazu Claudia Middendorf:

„Ich blicke auf eine erfolgreiche Amtszeit zurück, in der ich in Zusammenarbeit mit der Landesregierung, Akteuren der Selbsthilfe, den Verbänden sowie weiterer Institutionen viele Erfolge für die Menschen in Nordrhein-Westfalen erzielen konnte. Während der gesamten Zeit stand für mich stets der Mensch im Mittelpunkt. Das gilt für den politischen Prozess ebenso wie für den Einzelfall.

Besonders freue ich mich, dass wir während meiner Amtszeit einen großen Schritt in Richtung der Stärkung der politischen Partizipation von Menschen mit Behinderungen erreichen konnten, indem beispielsweise in meinem Büro die Koordinierungsstelle nach dem Inklusionsgrundsätzegesetz eingerichtet wurde. Weiterhin konnten wir gerade im Bereich der gesundheitlichen Versorgung von Menschen mit Behinderungen zahlreiche Verbesserungen erzielen, z. B. im Bereich der Assistenzleistungen im Krankenhaus.

Ganz aktuell ist es außerdem gelungen, das Amt der Patientenfürsprecherinnen und Patientenfürsprecher nachhaltig zu stärken, indem sie als anerkannte Einrichtungen der Gesundheitsvorsorge in den Gesetzentwurf zur Änderung des Krankenhausgestaltungsgesetzes des Landes Nordrhein-Westfalen aufgenommen wurden.

Nicht zuletzt hat auch die Corona-Pandemie meine Amtszeit maßgeblich geprägt. Diese Phase hat einmal mehr verdeutlicht, wie wichtig mein Amt für die Menschen mit Behinderungen, die Patientinnen und Patienten sowie die Angehörigen ist. Mein Team und ich haben in dieser schweren Zeit vielen Menschen helfen können, z. B. durch die Arbeit der Dialogstelle für Pflegebedürftige, Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen.

Mein Team und ich konnten mit Unterstützung der Landesregierung und in Zusammenarbeit mit verschiedensten Akteuren beider Fachbereiche in den vergangenen Jahren viel bewegen. Ich bin mir allerdings sicher, dass das Amt der Landesbehinderten- und -patientenbeauftragten auch weiterhin an Bedeutung zunehmen wird und auf den erzielten Erfolgen im Sinne der Menschen in Nordrhein-Westfalen aufgebaut werden muss.

Ich würde mich sehr freuen, diesen Prozess auch zukünftig als Landesbeauftragte begleiten zu dürfen.“