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Wichtige Adressen für Menschen mit Behinderung

Es existieren zahlreiche Beratungsstellen und Dienstleistungsangebote für Menschen mit Behinderungen und ihre Angehörigen. Hier finden Sie in alphabetischer Reihenfolge unterschiedliche Anlaufstellen, an die sich sich bei Fragen oder Unterstützungsbedarf in den unterschiedlichsten Situationen wenden können.

Menschen mit Behinderung

Alphabetischer Index
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A

Die Agentur Barrierefrei NRW berät sowohl die Selbstvertretung der Menschen mit Behinderungen als auch Träger öffentlicher Belange (Landesbehörden, Kommunen usw.) in Nordrhein-Westfalen zu den Themen:

  • Barrierefreiheit im öffentlichen Raum
  • Barrierefreier öffentlicher Personennahverkehr
  • Barrierefreie Informationstechnik und barrierefreie Dokumente
  • Leichte Sprache
  • Assistive Technologie zur individuellen Unterstützung

Informieren, Beraten, Wissen vermitteln

Die Aufgaben der Agentur Barrierefrei umfassen die Beratung und die Bereitstellung von weiterführenden Informationen. Außerdem wird die Bewusstseinsbildung durch Öffentlichkeitsarbeit unterstützt sowie Entwicklungen im Bereich technologiegestützter Barrierefreiheit vorangetrieben. Dieser Auftrag ist im Behindertengleichstellungsgesetz des Landes NRW verankert.

Kontaktdaten:

Agentur Barrierefrei NRW

Tel. 02335 96 81 – 59
E-Mail: ab-nrw [at] kb-esv.de
Web: www.ab-nrw.de

Träger: Kompetenzzentrum Barrierefreiheit Volmarstein (KBV)
Grundschötteler Str. 40
58300 Wetter (Ruhr)

Die Grundlage für die Arbeit der Antidiskriminierungsstelle des Bundes ist das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG). Demnach werden in Deutschland alle Menschen vor Diskriminierung geschützt, ungeachtet ihrer ethnischen Herkunft, Religion oder Weltanschauung, der sexuellen Identität, ihres Geschlechts, ihres Alters oder einer Behinderung. Zu den gesetzlichen Aufgaben der Antidiskriminierungsstelle des Bundes gehören die Beratung, Forschung und Öffentlichkeitsarbeit in diesem Feld. Auf der Homepage der Antidiskriminierungsstelle finden Sie auch eine Umkreissuche für Beratungsstellen in Ihrer Nähe.

Kontaktdaten:

Antidiskriminierungsstelle des Bundes
Glinkastraße 24
10117 Berlin
Besucheranschrift: Kapelle-Ufer 2, 10117 Berlin

Fax: 030 18555-41855

juristische Erstberatung: Mo 13-15, Mi und Fr 9-12 Uhr
allgemeine Anfragen: Mo-Fr 9-12 und 13-15 Uhr

E-Mail Beratung: beratung [at] ads.bund.de
E-Mail allgemeine Anfragen: poststelle [at] ads.bund.de
De-Mail: poststelle [at] ads-bund.de-mail.de

in Gebärdensprache

B

Der Verein becura e.V. wurde 2011 gegründet und ging aus einem Arbeitskreis Kurzzeitwohnen NRW hervor, der sich bereits im Jahre 1998 gebildet hatte.

becura e.V. sorgt für die Vernetzung der Kurzzeitwohnen-Einrichtungen und bietet ein kompetentes Informationsforum für Angehörige von Menschen mit Behinderung sowie für Einrichtungen und Interessierte durch Weiterbildungen, Fachtagungen und Kooperationen.

Aufgaben von becura e. V.:

  • Grundlegende Informationen über das Kurzzeitwohnen wie z. B.
    - Finanzierung
    - Modalitäten der Aufnahme
    - Erfahrungsberichte
  • Präsentation von Kurzzeiteinrichtungen
  • Entwicklung von Qualitätsstandards
  • Individuelle telefonische Beratung
  • Fachtagungen zum Thema Kurzzeitwohnen
  • Weiterbildung für Mitarbeiter
  • Anregung wissenschaftlicher Untersuchungen
  • Vernetzung von Kurzzeiteinrichtungen

Die bei becura e.V. gelisteten Einrichtungen sind Ihre Partner:

  • um Ihre Familie vorübergehend zu entlasten
  • um Menschen mit Behinderung eine schöne Zeit zu ermöglichen
  • bei Krisensituationen in der Familie
  • wenn Ihr Angehöriger auch eine gezielte pädagogische Förderung benötigt
  • wenn Sie Urlaub oder eine Kur machen möchten
  • wenn Sie ins Krankenhaus müssen

Kontaktdaten:

becura
Kurzzeitwohnen für Menschen mit Behinderung e. V.

Am Birkenbusch 18
44803 Bochum

Telefon +49 234 3616 114
E-Mail: info [at] becura.de

Internet: www.becura.de

Zweck des Verbandes ist die Vertretung der berufsständischen Interessen seiner ordentlichen Mitglieder auf NRW-Landesebene und bei Bedarf auf Bundesebene. Darüber hinaus steht der Verband allen Interessierten bei Fragen rund um den Themenkomplex "Gebärdensprachdolmetschen" zur Verfügung. Wenn Sie einen Gebärdensprachdolmetscher suchen, wenden Sie sich bitte an https://gsdnrw.de/startseite.html

Kontakt:

Andrea Knipping
E-Mail: vorstand [at] gsd-nrw.de

Die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) ist ein Zusammenschluss der Reha-Träger mit dem Ziel, das Zusammenwirken der einzelnen Träger zu koordinieren, Wissen über Reha und Teilhabe zu vermitteln und die Teilhabe von Menschen mit Behinderung zu fördern. Die BAR wirkt darauf hin, dass die Reha-Leistungen immer nach den gleichen Grundsätzen gewährt werden, egal welcher Reha-Träger die Kosten übernimmt. Sie bietet unter anderem Fort- und Weiterbildungen an, nennt Ansprechstellen für Rehabilitation und Teilhabe und erarbeitet gemeinsame Empfehlungen, Grundsätze, Qualitätsstandards, Rahmenempfehlungen und weitere Informationsangebote. Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der BAR.

Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation e. V. (BAR)
Solmsstraße 18
60486 Frankfurt am Main

Telefon: 069  605018-0
Telefax: 069 605018-29

E-Mail: info [at] bar-frankfurt.de
Internet: www.bar-frankfurt.de

Die BAG SELBSTHILFE vereint unter ihrem Dach über hundert bundesweit tätige Selbsthilfeverbände, mehrere Landesarbeitsgemeinschaften sowie Fachverbände und vertritt damit mehr als 1 Million körperlich-, geistig-, sinnesbehinderte und chronisch kranker Menschen in ihrem Recht auf Selbstbestimmung, Selbstvertretung, Integration, Rehabilitation und Teilhabe

Als der Dachverband der Gesundheitsselbsthilfe koordiniert die BAG Selbsthilfe die Entsendung von Patientenvertretern in den Gemeinsamen Bundesausschuss, in das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen sowie in die Gremien zur Qualitätssicherung beim IQTiG-Institut.

Gemeinsam mit der Bertelsmann Stiftung und Dachverbänden der größten Patienten- und Verbraucherorganisationen betreibt die BAG Selbsthilfe unter dem Titel Weisse Liste ein Internetportal, das mit verständlichen und geprüften Informationen bei der Krankenhaus-, Arzt- und Pflegeheimsuche unterstützt.

Im Bereich der Selbsthilfe stellt die Bundesarbeitsgemeinschaft Informationen für Betroffene zur Verfügung, die von der Vermittlung von Ansprechpartnern bei Krankenkassen und anderen Institutionen bis hin zu Vorstellung der entsprechenden Antragsverfahren und -formulare reicht. In zahlreichen Einzelveröffentlichungen informiert die BAG Selbsthilfe über verschiedene Erkrankungen sowie über die rechtliche Situation behinderter Menschen. Außerdem erscheint vierteljährlich die Zeitschrift Selbsthilfe.

Kontaktdaten:

Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe von Menschen mit Behinderung, chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen e.V.

Kirchfeldstraße149
40215 Düsseldorf

Telefon: 0211 31006-0
Telefax: 0211 31006-48

E-Mail: info [at] bag-selbsthilfe.de
Internet: www.bag-selbsthilfe.de

Der BDH Bundesverband Rehabilitation vertritt die Interessen von Menschen mit Behinderung mit dem Ziel, allen von einer Behinderung Betroffenen ein erfülltes und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Er ist Träger von Rehabilitationseinrichtungen, Sozialverband, eine unabhängige, gemeinnützige Selbsthilfeorganisation und Solidargemeinschaft. Für Betroffene, Angehörige, Fachleute und Medien ist der BDH ein kompetenter Ansprechpartner in allen Fragen der neurologischen Rehabilitation. In einem bundesweiten Netz von Kreisverbänden finden Betroffene Aufklärung, Beratung und Hilfe. Die Hauptaufgabe der Kreisverbände besteht in der Beratung, in der Vermittlung sozialrechtlicher Beratung und Unterstützung durch den BDH, aber auch in der Organisation von Austausch und Geselligkeit zwischen Betroffenen und ihren Angehörigen. Die Kreisstellen für Nordrhein-Westfalen sowie weitere Informationen finden Sie hier.

BDH-Bundesleitung
Lievelingsweg 125
53119 Bonn

Telefon: 0228 96984-0
Telefax: 0228 96984-99

E-Mail: info [at] bdh-reha.de

D

Die Deutsche Gesellschaft für Taubblindheit tritt an, um unterstützende Strukturen für taubblinde und hörsehbehinderte Menschen aufzubauen und die Teilhabechancen des Personenkreises im Sinne der UN-Konvention zu den Rechten von Menschen mit Behinderung zu verbessern.

Die DGfT wurde am 24. September 2014 mit Sitz in Aachen gegründet. Am 1. Januar 2015 hat sie das operative Geschäft aufgenommen. Aktuell werden zwei Projekte umgesetzt und für NRW wird eine Assistenzvermittlung angeboten.

Zur Kontaktaufnahme nutzen Sie bitte das Kontaktformular oder rufen Sie unter 0201/26677047 an.

Weitere Informationen finden Sie unter www.gesellschaft-taubblindheit.de

Die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) ist ein interdisziplinärer Zusammenschluss von Selbsthilfe- und Sozialverbände, Sozialleistungsträger, Rehabilitationseinrichtungen und -dienste, Reha-Experten sowie Berufs- und Fachverbände aus dem Bereich Rehabilitation und Teilhabe. Die DVfR wird aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert. Der Verein fördert den konsensorientierten Dialog der Akteure zur Weiterentwicklung der Rehabilitation in Deutschland mit dem Ziel, durch eine umfassende und individuelle Rehabilitation die Selbstbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Behinderung und chronische Krankheiten zu fördern. Gleichzeitig wirbt sie für die Anerkennung und Umsetzung einer umfassenden Rehabilitation als grundlegender Teil der gesundheitlichen und sozialen Versorgung. Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der Deutsche Vereinigung für Rehabilitation.

Deutsche Vereinigung für Rehabilitation e. V.
Maaßstraße 26
69123 Heidelberg

Telefon: 06221 187 901-0
Telefax: 06221 166 009

Der Deutsche Behindertenrat ist ein Aktionsbündnis der maßgeblichen Verbände chronisch kranker und behinderter Menschen und versteht sich als Plattform gemeinsamen Handelns und des Erfahrungsaustauschs. Er vertritt die Interessen behinderter Menschen auf internationaler Ebene und ist Mitglied im Europäischen Behindertenforum. Seine Aufgabe ist es unter anderem, die Interessen behinderter und chronisch kranker Menschen und ihrer Angehörigen verbandsübergreifend offensiv zu vertreten. Dazu gehört insbesondere auch, auf die Sicherstellung der finanziellen Rahmenbedingungen für die Lebensgestaltung behinderter und chronisch kranker Menschen und ihrer Angehörigen sowie der Arbeit der für sie notwendigen Dienste und der Selbsthilfestrukturen hinzuwirken. Für behinderte und chronisch kranke Menschen verfolgt der DBR die Ziele der Gleichstellung in der Gesellschaft, die Ermöglichung der größtmöglichen Selbstbestimmung und der Selbstvertretung, den Abbau von Benachteiligungen und Diskriminierungen und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

Deutscher Behindertenrat (DBR)
c/o
Sozialverband VdK Deutschland e. V.
Linienstraße 131
10115 Berlin

E-Mail: info [at] deutscher-behindertenrat.de
Internet: www.deutscher-behindertenrat.de

Der DSB Landesverband Nordrhein-Westfalen ist der Dachverband der im Deutschen Schwerhörigenbund organisierten Selbsthilfegruppen und Vereine im Land Nordrhein-Westfalen. Er vertritt unter anderem die Belange der Menschen mit Hörschädigung auf Landesebene bei privaten und öffentlichen Einrichtungen sowie im Bereich der Gesetzgebung und unterstützt die individuelle Beratung und Selbsthilfe von Menschen mit Hörbehinderung,

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Deutschen Schwerhörigenbund Landesverband Nordrhein-Westfalen. Dort findet auch eine Vermittlung von Schriftdolmetschern statt.

E

Die Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB®) unterstützt und berät Menschen mit Behinderungen, von Behinderung bedrohte Menschen und deren Angehörige unentgeltlich bundesweit zu Fragen der Rehabilitation und Teilhabe.

Entstanden durch eine Neuregelung des Bundesteilhabegesetzes (BTHG), die zum 1. Januar 2018 in Kraft getreten ist, finden sich mittlerweile allein in NRW mehr als 90 Beratungsstellen der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB®). Diese unterstützen Sie insbesondere bei der Beantragung bestimmter Leistungen im Hinblick auf die medizinische Rehabilitation und die Teilhabe am Arbeitsleben.

Weitere Informationen zum Beratungsangebot und den Beratungsstellen finden Sie hier.

F

Der Familienratgeber der Aktion Mensch stellt Informationen und Adressen für Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen bereit und bietet damit Unterstützung für ein selbstbestimmtes Leben. Sie erhalten hier in verständlichen Sprache bzw. Leichter Sprache Informationen zum Thema Schule, Beruf, Freizeit, Barrierefreiheit, Rechte, Wohnen, Beratung, Kranken- und Pflegeversicherung und vieles mehr.

Kontaktdaten:

Aktions Mensch e.V.

Aufklärung
Heinemannstraße 36
53175 Bonn

Telefax: 0228 2092-333

E-Mail: familienratgeber [at] aktion-mensch.de
Internet: www.familienratgeber.de

Unter dem Dach der Freien Wohlfahrtspflege in Nordrhein-Westfalen haben sich die Arbeiterwohlfahrt, Caritas, Der Paritätische, das Deutsche Rote Kreuz, die Diakonischen Werke und Jüdische Kultusgemeinden organisiert. Gemeinsam entwickeln sie die soziale Arbeit in Nordrhein-Westfalen weiter und sichern die bestehenden Angebote. Die Freie Wohlfahrtspflege weist auf soziale Missstände hin, initiiert neue soziale Dienste und wirkt an der Sozialgesetzgebung mit. Sie leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Strukturwandel und für eine zukunftsfähige Entwicklung des Landes Nordrhein-Westfalen. Weitere Informationen finden Sie unter www.freiewohlfahrtspflege-nrw.de. Dort finden Sie auch die einzelnen Mitgliedsverbände und ihre Dienstleistungen vor Ort.

I

Die Inklusionsämter in NRW sind die zentralen Anlaufstellen in Bezug auf die berufliche Teilhabe schwerbehinderter Menschen und ihnen gleichgestellter Personen. Sie fördern die berufliche Eingliederung dieser Personengruppe in den allgemeinen Arbeitsmarkt. Dafür bieten sie sowohl für Arbeitgeberinnen bzw. Arbeitgeber als auch für Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer unterschiedliche Unterstützungsangebote an. Dazu gehören z.B.:

  • Finanzielle Förderung zur Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen, zur behinderungsgerechten Einrichtung von Arbeitsplätzen oder bei außergewöhnlichen Belastungen
  • Beratung und psychosoziale Begleitung durch den Integrationsfachdienst bei Konflikten, im Rahmen der Rehabilitation bzw. Wiedereingleiderung und der Vermittlung von Schülerinnen und Schüler auf den allgemeinen Arbeitsmarkt sowie den Wechsel von Beschäftigten aus einer Werkstatt für behinderte Menschen auf den allgemeinen  Arbeitsmarkt
  • Beratung zur Arbeitsplatzgestaltung

Zudem muss das zuständige Inklusionsamt einer Kündigung von gleichgestellten und schwerbehinderten Menschen zustimmen. Die Zuständigkeit ergibt sich durch den Wohnort der betroffenen Person oder dem Sitz des Betriebs. In Abhängigkeit davon ist entweder das LWL-Inklusionsamt Arbeit oder das LVR-Inklusionsamt der richtige Ansprechpartner.

LWL-Inklusionsamt Arbeit
Von-Vincke-Straße 23 - 25
48143 Münster

Telefon: 0251 591-4891
Fax: 0251 591-6818

E-Mail: inklusionsamt-arbeit [at] lwl.org

www.lwl-inklusionsamt-arbeit.de

 

LVR-Inklusionsamt  

Deutzer Freiheit 77-79                

50679 Köln

Tel. 0221 809 5300                                      

E-Mail: christoph.beyer [at] lvr.de

www.inklusionsamt.lvr.de

Die Integrationsfachdienste (IFD) unterstützen Menschen mit Behinderung bei der Vermittlung auf geeigenten Arbeits- bzw. Ausbildungsplätze oder Praktika sowie bei der Sicherung bestehender Arbeitsverhältnisse. Darüber hinaus bieten sie Unterstützung beim Übergang von einer Werkstatt für behinderte Menschen in den allgemeinen Arbeitsmarkt sowie beim Übergang von der Schule in den Beruf.

Auch die Unternehmen bzw. Arbeitgeber werden von den Integrationsfachdiensten im Hinblick auf die Ausgestaltung behindertengerechter Arbeitsplätze oder der Schaffung neuer Arbeitsplätze für Menschen mit einer Behinderung beraten und unterstützt.

Sie werden im Auftrag der Integrationsämter, der Rehabilitationsträger, der Jobcenter und der Agenturen für Arbeit tätig.

Die Arbeit der Integrationsfachdienste ist für Menschen mit Behinderungen und Arbeitgeber kostenlos.

Menschen mit Behinderungen und Arbeitgeber in Westfalen-Lippe finden ihren lokalen IFD auf folgender Internetseite www.ifd-westfalen.de

Eine Übersicht der Dienste im Rheinland finden Sie auf der Internetseite des Integrationsamtes: www.ifd-rheinland.lvr.de

Die "Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. - ISL" ist eine menschenrechtsorientierte Selbstvertretungsorganisation und die Dachorganisation der Zentren für Selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen. Sie wurde am 19. Oktober 1990 von behinderten Frauen und Männern in Erlangen gegründet. Die Leitideen sind Selbstbestimmung, Selbstvertretung, Inklusion und Empowerment von Menschen mit Behinderung. In den Zentren für selbstbestimmtes Leben (ZsL) arbeiten Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen haupt- oder ehrenamtlich. Wichtigstes Ziele der Arbeit sind die Beseitigung von Nachteilen und die Förderung von Selbstbestimmung für Menschen mit Behinderung. In den vielen ZsL der ISL e.V. wird nach dem Prinzip des Peer Counseling beraten und unterstützt. Die einzelnen Zentren finden Sie auf der Internetseite der "Interessensvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V.".

Bundesgeschäftsstelle Berlin

Leipziger Straße 61
10117 Berlin

E-Mail: info [at] isl-ev.de
Internet: www.isl-ev.de

K

Das Land Nordrhein-Westfalen hat im Jahr 2012 einen Aktionsplan mit dem Titel "Eine Gesellschaft für alle - NRW inklusiv" entwickelt. Dieser Aktionsplan sieht die Einrichtung von Kompetenzzentren vor, die Menschen mit Behinderung dabei unterstützen sollen ihr Leben selbst bestimmen zu können.

Seit 2016 gibt es fünf dieser Kompentenzzentren in den jeweiligen Regierungsbezirken von NRW.

  • KSL für den Regierungsbezirk Arnsberg - in Dortmund
  • KSL für den Regierungsbezirk Detmold - in Bielefeld
  • KSL für den Regierungsbezirk Düsseldorf - in Düsseldorf
  • KSL für den Regierungsbezirk Köln - in Köln
  • KSL für den Regierungsbezirk Münster - in Münster

Zusätzlich gibt es ein landesweites KSL für Menschen mit Sinnesbehinderungen (KSL-MSi). Dieses KSL befindet sich in Essen und arbeitet für:

  • gehörlose Menschen
  • Menschen mit Hörbehinderung
  • blinde Menschen
  • Menschen mit Sehbehinderung
  • taubblinde Menschen
  • Menschen mit Hör- und Sehbehinderung

Damit die sechs KSL gut zusammenarbeiten können, werden sie durch eine Koordinierungsstelle (kurz: KO-KSL) unterstützt. Diese ist in Gelsenkirchen.

Weiter Informationen finden Sie unter folgendem Link: www.ksl-nrw.de

L

Die Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstatträte NRW ist eine verbandsübergreifende Interessenvertretung der Mitarbeiter*innen in Werkstätten für behinderte Menschen. Ihr Ziel ist es, die Arbeit der Werkstatträte in den einzelnen Werkstätten für behinderte Menschen wirksam zu unterstützen und zu helfen, die Belange aller Mitarbeiter*innen auf Landes- und Bundesebene zu vertreten. Als Beschäftigte*r einer solchen Werkstatt können Sie bei der LAG Ihre Fragen und Anliegen zu diesem Thema platzieren.

Landes-Arbeits-Gemeinschaft
der Werkstatträte NRW
Bahnhofstr. 4
59065 Hamm

Telefon: 02 381 - 37 73 90
Telefax: 02 381 - 22 207

Ansprech-Partnerin: Theresa Ehlen
oder
Ute Wegner (Vorsitzende)

E-Mail: wegner [at] lebenshilfe-hoexter.de
(bei persönlichen Besuchen bitte einen Termin vereinbaren)

Die LAG Wohnberatung NRW wurde vor 20 Jahren in Dortmund gegründet. Zu ihr gehören als Mitglieder und kooperierende Organisationen über 90 Einrichtungen, die sich mit dem Thema alters- und behindertengerechtes Wohnen beschäftigen. In Nordrhein-Westfalen gibt es derzeit über 128 Wohnberatungsstellen. Diese sind die richtigen Ansprechpartner bei allen Fragen zum Wohnen im Alter, bei Menschen mit Behinderung, Pflegebedürftigkeit und Demenz, und natürlich auch präventiv. Die Wohnberatungsstellen leisten für den Verbleib in der eigenen Wohnung insbesondere hinsichtlich des Abbaus von Barrieren, der Suche nach geeigneten Diensten sowie zu Finanzierungsfragen und Antragstellungen wichtige Hilfe.

Weitere Informationen sowie die Adressen der einzelnen Wohnberatungsstellen finden Sie auf der Internetseite der LAG Wohnberatung NRW.

Der LVR ist ein fester Bestandteil in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und der Kultur. Er ist der größte Leistungsträger für Menschen mit Behinderungen in Deutschland und Betreiber von Schulen, Kliniken, Heilpädagogischen Netze sowie Museen und Kultureinrichtungen.

Während sich das LVR-Inklusionsamt um die berufliche Eingliederung von schwerbehinderten Menschen kümmert, unterstützt das Dezernat Soziales Menschen mit Behinderung in ihrer Teilhabe in allen gesellschaftlichen Bereichen sowie bei der Umsetzung eines selbstbestimmten Lebens. Im Dezernat Soziales sind die Fachbereiche Eingliederungshilfe und Sozialhilfe angesiedelt.

Auf der Internetseite des LVR finden Sie ein Regionales Ansprechpersonen-Verzeichnis mit dem Sie die richtige Ansprechperson für verschiedene Fragen und Themen rund um die Unterstützung für Menschen mit Behinderungen im Beruf oder der sozialen Teilhabe im Alltag und beim Wohnen finden.

www.lvr.de

www.lvr.de/de/nav_main/soziales_1/menschenmitbehinderung/ansprechpersonen_und_beratung/beratungbeimlvr/uebersichtsseite_vera.jsp

Der LWL ist ein fester Bestandteil in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und der Kultur. Er ist der größte Leistungsträger für Menschen mit Behinderungen in Deutschland und Betreiber von Förderschulen, Kliniken, Museen und Besucherzentren.

Der Fachbereich Soziales des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe gliedert sich unter anderem in das LWL-Inklusionsamt Soziale Teilhabe und das LWL-Inklusionsamt Arbeit.

Das LWL-Inklusionsamt Soziale Teilhabe erfüllt die Leistungsansprüche, die sich aus dem "Sozialgesetzbuch Zwölftes Buch - Sozialhilfe - (SGB XII)" bzw. aus dem "Gesetz über die Hilfen für Blinde und Gehörlose ? (GHBG)" ergeben. Dazu gehören die Eingliederungshilfe, die Hilfe zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten sowie finanzielle Leistungen für blinde, sehbehinderte und gehörlose Menschen nach dem GHBG.

Das LWL-Inklusionsamt Arbeit fördert die berufliche Eingliederung von schwerbehinderten oder gleichgestellten Menschen in den allgemeinen Arbeitsmarkt. Es bietet Unterstützungsmöglichkeiten in den unterschiedlichsten Bereichen des Arbeitslebens.

Weitere Informationen finden Sie unter www.lwl.org/de/LWL/Soziales/Portal/

Der Landesverband engagiert sich seit vielen Jahren als Selbsthilfe-, Eltern- und Fachverband für Menschen mit geistiger Behinderung und deren Familien. Das Ziel ist die gleichberechtigte und barrierefreie Gesellschaft für Menschen mit Behinderung. Er setzt sich dafür ein, dass jeder Mensch mit geistiger Behinderung so selbstständig wie möglich leben kann, und dass ihm so viel Schutz und Hilfe zuteilwird, wie er oder sie für sich braucht. Der Landesverband bzw. die Vereinigungen der Lebenshilfe sind in zahlreichen Einrichtungen Gesellschafter, Vertragspartner oder Mitträger. Zusätzlich sind einzelne Vereinigungen der Lebenshilfe, Träger von Erholungs- und Bildungsstätten sowie von Weiterbildungsinstitutionen. Der Lebenshilfe Nordrhein-Westfalen e.V. besteht aus 76 Orts- und Kreisvereinigungen, die über 400 Einrichtungen für Menschen mit geistiger Behinderung aus Nordrhein-Westfalen betreiben. Im gesamten Bundesgebiet existieren 509 Orts- und Kreisvereinigungen, die in 16 Landesverbänden zusammengeschlossen sind und der Bundesvereinigung Lebenshilfe angehören. Er bietet vielfältige Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Menschen mit geistiger Behinderung und ihre Angehörigen sowie für die MitarbeiterInnen in den verschiedenen Einrichtungen. Weitere Informationen zu dem Verband sowie eine Suche für einzelnen Einrichtungen finden Sie auf der Internetseite der Lebenshilfe.

Lebenshilfe Nordrhein-Westfalen e.V.
Abtstraße 21
50354 Hürth

Telefon: 02233 93245-0
Telefax: 02233 93245-10

E-Mail: info [at] lebenshilfe-nrw.de

R

REHADAT ist ein unabhängiges Informationsangebot zur beruflichen Teilhabe und Inklusion von Menschen mit Behinderung. Als ein Projekt des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln e.V., gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) liefert es neutral und seriös Details zu allen wichtigen Aspekten der beruflichen Teilhabe wie z.B. Hilfsmittel, Praxisbeispiele, Rechtliches, Kontaktdaten, Literatur, Forschung, Statistik, Werkstätten, Ausgleichsabgabe und Weiterbildung. Alle Angebote sind barrierefrei und kostenlos zugänglich. Weitere Informationen finden Sie unter www.rehadat.de